Wurmkur beim Hund: Wie oft, wann & welche Entwurmung ist richtig?
Foto: Freepik
Wurmkur – wichtig für Tier und Familie
Manche Würmer können auch auf Menschen übertragen werden – besonders Kinder sind gefährdet. Regelmäßige Entwurmung schützt Ihren Hund und Ihre Familie.
Würmer sind Darmparasiten, die Nährstoffe entziehen und die Darmwand schädigen. Besonders bei Welpen und älteren Hunden kann ein starker Befall gefährlich werden. Viele Hunde zeigen keine sichtbaren Anzeichen – deshalb ist vorbeugende Entwurmung wichtig.
Zu den häufigsten Wurmarten beim Hund zählen Spul-, Haken-, Band-, Peitschen- und Lungenwürmer. Sie werden über Kot, Beutetiere, Schnecken oder Flöhe übertragen. Besonders in ländlichen Gegenden mit Feldern, Wiesen und Wildtierkontakt – etwa rund um Delbrück oder Salzkotten – ist ein durchdachter Entwurmungsplan besonders wichtig.
Symptome
- Sichtbare Würmer oder Reiskorn-artige Glieder im Kot oder am After
- Aufgeblähter Bauch, besonders bei Welpen
- Durchfall oder Erbrechen
- Gewichtsverlust trotz gutem Appetit
- Stumpfes Fell, Mattigkeit
- „Schlittenfahren" – Rutschen mit dem Po über den Boden
Vorbeugung
- Regelmäßige Entwurmung im individuell passenden Intervall
- Alternativ: regelmäßige Sammelkot-Untersuchung
- Konsequenter Flohschutz (Flöhe übertragen Bandwürmer)
- Bei Welpen frühzeitig mit der Entwurmung beginnen
- In Mehrhundehaushalten alle Tiere gemeinsam behandeln
Diagnose & Behandlung in unserer Praxis
Die passende Wurmkur richtet sich nach Alter, Gewicht, Lebensweise und Rasse (z. B. MDR1-Gendefekt bei Collies). Wir stellen individuell den geeigneten Entwurmungsplan zusammen. Bitte keine Hausmittel wie Knoblauch verwenden – in größeren Mengen ist Knoblauch für Hunde giftig.
Häufige Fragen
Das hängt vom Lebensstil und Risikoprofil ab. Wir stellen Ihnen gerne einen individuellen Plan zusammen – rufen Sie uns unter 05251/8786101 an.
Die meisten Wurmkuren wirken nur gegen die aktuell vorhandenen Würmer, nicht dauerhaft. Deshalb ist eine regelmäßige Wiederholung wichtig.
Ja – die meisten infizierten Hunde zeigen keine Beschwerden. Wurmeier sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Ob und wie oft entwurmt werden sollte, klären wir individuell mit Ihnen.
Ihre Tierärztin Dorothea Kornat
Kleintierpraxis Paderborn