Arthrose beim Hund: Symptome erkennen, behandeln & Schmerzen lindern
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Arthrose: Häufig, aber gut behandelbar
Steht Ihr Hund morgens steif auf, hinkt oder meidet Treppen? Frühe Abklärung lohnt sich: 05251/8786101.
Arthrose ist eine chronische, degenerative Gelenkerkrankung: Der Knorpel baut sich ab, Knochen reiben aufeinander – das verursacht Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Am häufigsten betroffen sind Hüfte, Knie, Ellenbogen, Schulter und Wirbelsäule.
Heilbar ist Arthrose nicht, aber gut behandelbar. Mit früher Diagnose und passender Therapie bleibt Ihr Hund lange aktiv.
Symptome
- Steifheit nach dem Aufstehen, „läuft sich erst ein"
- Lahmheit oder Hinken, Schonen eines Beins
- Weniger Bewegungsfreude, verweigert Sprünge
- Probleme beim Treppensteigen
- Stöhnen beim Hinlegen oder Aufstehen
- Muskelabbau an betroffenen Gelenken
- Verändertes Verhalten: gereizter, zurückgezogen
Ursachen
- Alter – Knorpelverschleiß, Risiko ab ca. 7 Jahren
- Übergewicht – wichtigster vermeidbarer Risikofaktor
- Gelenkfehlstellungen (Hüft-, Ellenbogendysplasie)
- Frühere Verletzungen (Kreuzbandriss, Frakturen)
- Rasseveranlagung – u. a. Labrador, Schäferhund, Berner Sennenhund
- Überlastung im Welpenalter
Vorbeugung
- Normalgewicht halten
- Welpen nicht überbelasten (keine langen Läufe vor Wachstumsabschluss)
- Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, besonders bei Risikorassen
- Hochwertige, ausgewogene Ernährung
- Verletzungen konsequent behandeln
Diagnose & Behandlung in unserer Praxis
Gerade in bewegungsreichen Regionen mit vielen Spaziergangs-Möglichkeiten – ob im Kaiser-Karls-Park bei Bad Lippspringe oder im Almetal rund um Borchen – lohnt sich eine frühzeitige Abklärung, damit Ihr Hund lange schmerzfrei mitlaufen kann. Aus dem gesamten Umland sind Sie in unter 30 Minuten bei uns.
Verdacht auf Arthrose?
Diagnostik (Untersuchung, Röntgen) und Therapie stimmen wir individuell ab – Schmerzmanagement, Physiotherapie, Gewichts- und Bewegungsberatung. Bitte niemals Humanschmerzmittel geben (Ibuprofen, Paracetamol, Aspirin sind giftig für Hunde). Kosten nach GOT.
Häufige Fragen
Nein – zerstörter Knorpel wächst nicht nach. Mit passender Therapie lässt sich der Verlauf aber deutlich verlangsamen und die Lebensqualität erhalten.
Ja, unbedingt. Ideal sind kurze, häufige Spaziergänge auf weichem Untergrund. Vermeiden Sie abrupte Sprünge und ausgedehnte Wanderungen.
Ja – Schwimmen im warmen Wasser entlastet die Gelenke und stärkt die Muskulatur. Hund anschließend gut abtrocknen.