Schilddrüsenunterfunktion beim Hund: Symptome erkennen & richtig behandeln
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Häufig unterschätzt
Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) zählt zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen beim Hund – wird aber oft monatelang für „normales Altern" gehalten. Sie ist gut behandelbar.
Ihr Hund wirkt seit Monaten antriebslos, hat zugenommen ohne mehr zu fressen und das Fell wird dünner? Dahinter kann eine Schilddrüsenunterfunktion stecken – eine behandelbare Erkrankung, bei der die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert und dadurch der gesamte Stoffwechsel verlangsamt wird.
Symptome
- Antriebslosigkeit, vermehrter Schlafbedarf
- Gewichtszunahme trotz unveränderter Fütterung
- Kälteempfindlichkeit
- Stumpfes Fell, symmetrischer Haarausfall (z. B. Rattenschwanz)
- Trockene, schuppige oder verdickte Haut („traurige Miene")
- Wiederkehrende Hautinfektionen
- Langsame Herzfrequenz
Ursachen
- Autoimmune Zerstörung der Schilddrüse (häufigste Ursache)
- Altersbedingte Atrophie der Drüse
- Selten: Tumoren oder Störungen der Hirnanhangsdrüse
Risikogruppen
- Hunde mittleren bis höheren Alters (4–10 Jahre)
- Prädisponierte Rassen: Golden Retriever, Dobermann, Boxer, Cocker Spaniel
- Hündinnen etwas häufiger, besonders kastrierte
Diagnose & Behandlung in unserer Praxis
Die Diagnose stellen wir individuell mit klinischer Untersuchung und Blutwerten. Die Therapie stimmen wir persönlich auf Ihren Hund ab – mit passender Behandlung führen betroffene Hunde meist ein normales Leben. Kosten nach GOT.
Häufige Fragen
Die Hypothyreose ist meist nicht heilbar, aber sehr gut behandelbar. Die individuelle Betreuung besprechen wir persönlich – Termin unter 05251/8786101.
Gewichtszunahme kann viele Ursachen haben. Ob die Schilddrüse dahintersteckt, klärt eine persönliche Untersuchung in unserer Praxis.
Die Kosten richten sich nach der GOT und sind individuell. Wir besprechen alle Möglichkeiten transparent mit Ihnen.